Island: Sommer 2014

Lange und sehr ausführlich haben wir das Internet nach Reisetipps und -routen für einen Islandurlaub durchforstet. Am Ende stand fest, wir möchten eine Mietwagen-Ferienhaus-Rundreise einmal rund um Island unternehmen.
Nun war nur die Frage, wie organisieren oder wo buchen. Auch dieses war gar nicht so einfach. Am Ende haben wir uns für das ADAC-Reisebüro in Kassel (herzlichen Dank für die charmante und kompetente Beratung!) und eine organisierte Ferienhausrundreise entschieden.

Am 17. August ging es dann von Düsseldorf aus mit WOW Air in Richtung Island. Im folgenden möchten wir Euch einen kleinen Einblick über unsere Urlaubsaktivitäten geben. In der Bildergalerie findet ihr natürlich einige Eindrücke dazu.

Tag 1:
Nach dem Frühstück ging es mit dem Auto in Richtung Düsseldorf. Die Fahrt, die Ankunft am Parkplatz und der Transfer zum Flughafen verliefen problemlos. Der Check-in ging schnell und war sehr hilfsbereit. Unsere Sitzplätze wurden auf Wunsch von Markus noch einmal geändert, so dass wir auf der rechten Seite im Flugzeug saßen und beim Landeanflug bereits einen ersten Blick auf Island werfen konnten. Der Flug war angenehm und Markus unglaublich aufgeregt. Er hatte viel Spaß!
Nach der Ankunft gegen 16 Uhr nahmen wir unseren Mietwagen (einen Suzuki Grand Vitara) in Empfang und machten uns auf Richtung Ferienhaus Nr. 1 namens Dalbaer. Der Weg führte an Lavafeldern, dampfenden Löchern und jeder Menge Wiesen entlang. Der Weg war relativ weit und so kamen wir erst am späten Abend im Ferienhaus an. Das Ferienhaus war wunderschön! Im Grünen gelegen an einem Berghang mit Blick auf die weite Ebene mit Wiesen, Flüssen, Hügeln und dampfenden Quellen.

Tag 2:
Sonnenschein und +4 Grad Celsius. Ein wunderschöner Blick über das Tal. Aber unsere erste Aufgabe war die Suche nach Frühstück. Wir haben dann im Info-Hostel in Laugarvatn ein herrliches Frühstücksbüffet mit Blick auf den See genossen. Nach dem Einkaufen und Koffer auspacken sind wir zum Geysir-Gebiet gefahren. Markus hat sich unglaublich gefreut und laut gelacht. Für ihn war es total aufregend! Im Anschluss daran sind wir zum Gullfoss gefahren. Dieser Wasserfall ist nicht nur groß, sondern absolut beeindruckend. Sekunde für Sekunde stürzen Unmengen an eiskaltem Wasser die Schlucht entlang. In der Gischt bilden sich sogar Regenbögen. Nachdem wir rund um Gullfoss alles entdeckt hatten, haben wir einen Abstecher auf die F35, der Kjalvegur, gemacht. Es ist wohl eine der bekanntesten Hochlandpisten Islands, welche fast bis in den Norden führt. Sie ist jedoch nur für Allradfahrzeuge freigegeben und man sollte für eine Fahrt bis Norden definitiv einen zusätzlichen Benzintank an Bord haben.

Tag 3:
Und wieder war der Wettergott auf unserer Seite und die Sonne weckte uns. Nachdem wir einige Wasserfälle bei Middalur bestaunt hatten, fuhren wir zum Vulkan Kerid. Von diesem erloschenen Vulkan ist heute noch ein riesiger, tiefer Krater mit einem wunderschönen Kratersee übrig. Der Krater entstand vor ca. 6500 Jahren und der Kratersee liegt ungefähr auf Höhe des Grundwasserspiegels. Er hat eine tolle dunkelblaue Färbung und ist unglaublich kalt. Wir haben ihn auf dem Kraterrand einmal umrundet und dabei immer mal wieder die leckeren wilden Heidelbeeren gegessen, die überall in Island wachsen. Markus hat die verschiedenen Lavabrocken erkundet und immer wieder erstaunt festgestellt, wie leicht diese im Vergleich zu unseren Steinen zu Hause doch sind.
Im Anschluss daran sind wir nach Hveragerdi gefahren. Der Ort selbst in geprägt von seinen vielen Gewächshäusern, die einen Großteil Islands mit frischem Gemüse versorgen. Diese Gewächshäuser werden ausschließlich mit der vorhandenen Erdwärme beheizt und liefern selbst im Winter frische Gurken, Tomaten und auch Paprika. Wir haben erst einen Spaziergang entlang der Flusses gemacht und die heißen Quellen bestaunt und waren später im Geothermalpark, wo wir sogar in einer heißen Quelle ein Ei kochten. Markus hatte sichtlich Spaß, vor allem an den vielen dampfenden Löchern und brodelnden Quellen. Im dazugehörigen Gewächshaus, welches nur durch die Erdwärme beheizt wird, wachsen nicht nur Tomaten sondern auch Chilis oder Bananen. Am Abend sind wir noch einmal zu den Geysiren gefahren. Dann wird es dort ruhiger, da die vielen Touristenbusse längst auf dem Rückweg nach Reykjavik sind und nur noch einige wenige Individualtouristen übrig bleiben. Schön war es!

Tag 4:
Die Zeit in Dalbaer war viel zu schnell vorbei und so mussten wir weiterziehen. Es hieß also Auto beladen und auf Richtung Osten. Gern wären wir länger geblieben, aber das gute Wetter machte uns den Abschied etwas leichter. Denn noch immer hatten wir strahlenden Sonnenschein. Der heutige Weg war unglaublich weit und doch haben wir zwischendurch immer mal wieder gehalten und am Wegesrand das ein oder andere zu bestaunen und zu fotografieren. In der Nähe des Seljalandsfoss haben wir eine Hochlandpiste erkundet und nicht nur die Aussicht von dort bis zu den Westmänner Inseln genossen. Nein, für uns war diese absolute Ruhe hoch über dem Rest Islands viel beeindruckender und einfach unbeschreiblich schön.
Danach haben wir die Höhle von Gljufrabni erkundet, dort stürzt ein hoher Wasserfall in die Tiefe und man kann nur durch eine relativ schmale Spalte in diese Höhle gelangen. Im Anschluss sind wir an verschiedenen kleineren Wasserfällen entlang zum Seljalandsfoss gewandert. Markus und Martin sind sogar hinter den Wasserfall gegangen und haben ihn von hinten bewundert. Nach einem Picknick ging es zum Skogafoss, auch dieses ist natürlich ein toller, sehr hoher Wasserfall. Anschließend machten wir einen Abstecher über den schwarzen Steinstrand zu dem berühmten abgestürzten Flugzeug. Der Weg über den Strand war mit kleinen gelben Pfählen markiert, so dass man eine ungefähre Ahnung hatte, wo es lang ging.
Dann fuhren wir zum Leuchtturm von Dyrholaey. Auf den dortigen Klippen brühten vielen Seevögel und man kann diese wunderbar beim Fliegen beobachten. Von dort oben hat man allerdings auch einen herrlichen Blick über den schwarzen Lavastrand, das weite Meer und den berühmten "Lochfelsen". Der Tag neigte sich langsam dem Ende und doch hatten wir noch so manchen Kilometer vor uns. Markus nutze die Fahrt für ein kleines Nickerchen, ich genoss die immer wieder wechselnde Landschaft und Martin fuhr und fuhr... Bei Jökulsarlon hielten wir für ein Paar kurze Fotoaugenblicke und die schwimmenden Eisberge im Dämmerlicht zu fotografieren, bevor es endlich ins Hotel ging. Es war ganz schön kalt dort und so machten wir uns eilig auf den Weg zum Hotel.

Tag 5:
Nach dem leckeren Frühstück mit frischen Waffeln und vielem mehr beobachtete Markus ein Hühnchen (Pockpock), welches auf dem Parkplatz spazieren ging und wir packten wieder einmal das Auto. Dann ging es zurück zur Lagune der schwimmenden Eisberge. Jökulsarlon ist eine natürliche Lagune aus Schmelzwasser und Meerwasser, in welcher große Eisberge schwimmen, die vom dortigen Gletscher abgebrochen sind. Wir haben einen Ausflug mit einem Amphibienfahrzeug zwischen den Eisbergen gemacht und nebenbei nicht nur Gletschereis gelutscht, sondern auch Seehunde beobachtet. Es war sehr kalt, auch wenn die Sonne herrlich auf uns herunterschien.
Im Anschluss daran hatten wir leider noch einmal eine sehr lange Fahrt entlang der Ostküste und ihrer Fjorde vor uns. Nachdem wir das Ferienhaus trotz mangelhafter GPS-Koordinaten gefunden hatten, waren wir mehr als geschockt. Klar, dass die Standards nicht immer unseren Gewohnheiten in Deutschland entsprechen, aber das war eher eine größere Gartenhütte, als ein Ferienhaus. In unserem Schock riefen wir im Viator-Servicecenter an und innerhalb von einer Stunde erhielten wir einen Rückruf und die Adresse eines neuen Ferienhauses. Dieses war nur rund 1,5 Kilometer entfernt und lag im kleinen Küstenort Breiddalsvik. Mensch war das schön! Es war ein wunderschönes kleines Häuschen, welches mit viel Liebe eingerichtet und gepflegt war. An dieser Stelle: Herzlichen Dank an Viator für die unkomplizierte Hilfe!

Tag 6:
Ein ruhiger Tag mit strahlendem Sonnenschein wartete auf uns. Nach dem  Frühstück sind wir am Hafen spazieren gegangen, haben in einem kleinen Laden Postkarten gekauft und haben einfach mal die Seele baumeln lassen. Nachmittags waren wir noch einmal spazieren und haben Moosbeeren gegessen. Diese kleinen fast schwarzen Beeren wachsen in dieser Region fast überall und sind sehr vitaminreich. Eine Isländerin hat sie gesammelt und wollte daraus Saft und Gelee machen. Wirklich lecker, diese kleinen Beeren.

Tag 7:
Nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg zum Hengifoss gemacht. Unser Weg führte durch Fjorde und Berge vorbei an jeder Menge Schafen, Pferden und natürlich Wasserfällen. Am Parkplatz angekommen, wartete eine große Wanderung auf uns. Von unten sah es gar nicht so weit aus, aber am Ende waren wir knapp 3,5 Stunden (inkl. Pause und Picknick) unterwegs. Es ging eine ganze Weile immer bergauf, wobei die Aussicht immer schöner wurde. Es war wirklich toll. Markus ist gelaufen als wäre es ein leichter Spaziergang im Flachen und hatte sichtlich Spaß daran, Wasser aus dem Wasserfall zu trinken oder über Felsen zu klettern. Auch Elfenhäuser haben wir natürlich gebaut. Irgendwann waren wir also wieder beim Auto angekommen, haben auf dem Rückweg noch schnell eingekauft und uns dann ein wenig entspannt. Am Abend waren wir im Hotel Blafell essen. Sehr lecker und preislich absolut in Ordnung. Sehr charmant, dass Kinder unter 7 Jahren nichts bezahlen müssen.

Tag 8:
Leider war die Zeit in Breiddalsvik schon zu Ende. Schön war es auf jeden Fall dort. Aber nun lag wieder eine sehr lange Fahrt vor uns. Unser nächstes Ziel hieß Akureyri. Und so traurig wir waren, weiterziehen zu müssen, so war auch das Wetter. Die meiste Zeit unserer langen Fahrt hat es geregnet. Es ging immer wieder bergauf und bergab, vorbei an Wasserfällen und Flüssen und natürlich jeder Menge Schafen und Pferden.
Die letzten Tage genossen wir immer in der Abgeschiedenheit von kleinen Ferienhäuschen und nun sind wir da, Akureyri, eine richtige Stadt mit jeder Menge Menschen und vor allem Autos. Wie ungewohnt! Die Wohnung war sehr modern und praktisch ausgestattet, gleich gegenüber gab es einen Kindergarten und somit war jede Menge draußen los. Am Nachmittag verzogen sich die Regenwolken und wir machten uns auf, die Innenstadt zu entdecken. Eine hübsche Stadt!

Tag 9:
Heute ging es nochmal ein Stück den Weg von gestern zurück, denn wir wollten gern in das geothermale Gebiet der Krafla. Zu erst waren wir am Krater Viti. Dort war es wunderschön, leider jedoch sehr windig und kalt und so beschloss Markus, dass er lieber wieder zurück ins Auto gehen möchte. Also haben Markus und Sabrina auf dem halben Weg kehrt gemacht und dann im Auto Buch gelesen und auf Martin gewartet. Der hat den ganzen Krater umrundet und die schöne Aussicht genossen.
Anschließend haben wir uns eine Ausstellung im dortigen Elektrizitätswerk angesehen, dort wurde sehr anschaulich erklärt, wie die Isländer die natürlichen Ressourcen nutzen. Danach hat Markus seine Füße im warmen Wasser in der Nähe gebadet. Und schon ging es ein Stück weiter, überall blubbernde und dampfende Quellen und Matschlöcher. Natürlich immer begleitet von dem typischen Schwefelgeruch, der uns jedoch nichts mehr ausmachte.
Nach einem Picknick ging es dann am Myvatn-See entlang Richtung Godafoss. Dort war es wunderschön, ärgerlich nur, dass eine unserer Kameras plötzlich den Geist aufgegeben hat. Gut, dass wir noch eine zweite im Gepäck hatten. Pünktlich zum Abendessen waren wir dann zurück in Akureyri.

Tag 10:
Das die Isländer ein bisschen anders sind, ist ja hinlänglich bekannt. Und deshalb gibt es in Island auch ein Weihnachtshaus, welchen das ganze Jahr über geöffnet ist und das war unser heutiges Ziel. Wir haben also den größten Adventskalender der Welt erkundet und jede Menge Weihnachtsdeko bestaunt. Überall roch es nach Tanne und Gewürzen, selbst im WC-Häuschen spielte Weihnachtsmusik. Als echte Weihnachtsfans haben wir uns natürlich auch einige Kleinigkeiten für zu Hause gekauft.
Anschließend waren wir im Flugzeugmuseum von Akureyri. Es war sehr interessant und zeigte die Geschichte der Fliegerei in Island bis zum heutigen Tag. Viele der dort gezeigten Flugzeuge hätte man einfach aus dem Hangar rollen können und schon wären sie flugbereit gewesen. Auch toll, dass nichts wirklich abgesperrt ist, sondern man teilweise die Flugzeuge auch betreten durfte.
Am Nachmittag haben wir noch einmal einen Stadtbummel gemacht, leckeres Softeis gegessen und ein Trolle-Buch für Markus und einige Kleinigkeiten für zu Hause gekauft.

Tag 11:
Auf unserem Plan stand für heute ein Ausflug nach Siglufjördur. Der nördlichsten Stadt Islands. Der Weg führte uns durch drei verschiedene Tunnel, wobei einer davon knapp vier Kilometer lang und einspurig war. Es gab immer mal wieder kleine Ausweichbuchten, aber das war schon etwas abenteuerlich. Danach folgten zwei weitere Tunnel mit sieben und vier Kilometern Länge. Im Ort angekommen, fällt sofort der starke Geruch nach Fisch auf. Siglufjördur ist ein typischer Fischerort mit großen Fischverarbeitungsfabriken, in welchen vor allem Hering verarbeitet wird, und so riecht es tatsächlich überall.
Ein wunderschönes und sehr detailgetreues Museum erklärt die Geschichte und die Bedeutung des Fischfangs in Island bis zum heutigen Tag und nimmt den Besucher mit auf eine entsprechende Zeitreise in die Vergangenheit. Es war wirklich für uns alle drei sehr interessant.
Nachmittags waren Markus und Sabrina auf dem Spielplatz vom Kindergarten nebenan. Abends waren wir noch einmal im Restaurant Bautinn essen. Leckere authentisch isländische Küche mit tollem Service!

Tag 12:
Unsere Zeit in Akureyri war zu Ende und so ging es wieder weiter. Auf unserem Weg haben wir in Glaumbaer angehalten. Dies ist ein alter Hofe mit Torfhäusern, welcher heute als Museum das Leben der Isländer in diesen so typischen Häuschen zeigt. Sehr schön und detailiert veranschaulicht es, wie die Menschen damals alle unter durchaus schwierigen Umständen leben mussten. Es war sehr interessant, jedoch aufgrund der Enge etwas beklemmend für so große Menschen wie uns. Bei einem Picknick auf der grünen Wiese genossen wir den Ausblick und die typische Ruhe Islands.
Kurz vor unserem nächsten Ferienhaus haben wir bei einigen Vulkankratern gehalten und sind diese bergauf gestiegen. Man konnte rund um den Kraterrand laufen und von oben die wundervolle Aussicht genießen.
Unser Ferienhaus war wunderschön. Das Grundstück rundherum mit Heidelbeeren und Moosbeeren bewachsen und so haben wir jede Menge davon gegessen. Sehr lecker. Auch war genug Platz um mal ein wenig mit Markus Fußball und Fangen zu spielen. Es war ein schöner und wie so oft sonniger Tag!

Tag 13:
Nach dem Frühstück sind wir nach Borganes gefahren, haben dort einen kleinen Spaziergang gemacht und anschließend etwas eingekauft. Zurück im Ferienhaus hieß es dann leider so langsam Koffer sortieren und packen. Das Ende unseres Urlaubs kam bedauerlicherweise immer näher. Martin und Markus nutzten den Hotpot und genossen seine Wärme draußen auf der Terrasse bis das Wetter sich änderte und ein frischer Wind Regen brachte.

Tag 14:
Der Weg nach Keflavik war weit und so hatten wir uns im Vorfeld entschieden, auf eine Nacht im Ferienhaus zu verzichten und dafür die letzte Nacht unseres Islandaufenthaltes in Nähe des Flughafens zu verbringen. Also hieß es nun Abschied nehmen und ab ins Auto. Als wir den Tunnel des Walfangfjörds passiert hatten, war ein Großteil unseres Weges geschafft und Reykjavik in Sicht. Nach Ankunft im Hotel haben wir einen Spaziergang durch Keflavik gemacht und im Kaffi Duus leckeren Fisch zu Mittag gegessen. Abends gab es dann Hähnchen im Hotel.

Tag 15:
Es war eine äußerst stürmische Nacht und so haben wir großen fast kein Auge zugemacht. Leider war unser Hotelzimmer in der obersten Etage und so peitschten Sturm und Regen die ganze Nacht auf uns ein. Um fünf Uhr in der Frühe ging es ins Auto und zum Flughafen. Einen solchen Sturm hatten wir noch nicht erlebt. Bei ausgeschaltetem Motor hat das Auto sich im Grunde selbst bewegt.
Martin brachte uns samt Gepäck zum Flughafen und musste dann das Auto zur Vermietstation bringen. Als er wieder am Flughafen ankam, war er völlig verwindet und pitschnass. Gut, dass er sich noch einmal umgezogen hatte, denn aufgrund des schweren Unwetters konnten keine Flugzeuge starten oder landen. Wir hatten gute zwei Stunden Verspätung. Als wir dann endlich im Flugzeug saßen, konnte man beobachten und fühlen, wie der noch immer starke Wind das Flugzeug im Stand hin und her bewegte. Der Start war sehr wackelig, aber im Grunde war alles in Ordnung. Markus hatte seinen Spaß und war völlig entspannt. Irgendwann sind wir also in Düsseldorf gelandet und mit dem Auto wieder nach Hause gefahren.

Es war ein schöner Urlaub! Wir haben viel gesehen und erlebt und gleich beschlossen, dass Island nicht nur eine Reise wert ist. Wir werden es also wiedersehen!